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Hallo,

Der fränkische Museumsbote“ will Ihnen Lust auf Museumsbesuche machen. Er will zugleich den Blick schärfen für konzeptionelle und/oder gestalterische Vorzüge und Schwächen. Dies alles aus dem Blickwinkel eines Besuchers, der – wie üblich – maximal ein paar Stunden im Museum verbracht hat.

Da mag sich manches anders oder auch gar nicht darstellen als es sich MuseumsmacherInnen oder Ausstellungsarchitekten ausdenken. Aber in dieser Diskrepanz kann auch ein fruchtbarer Ansatz liegen.

Im Grunde veröffentliche ich jetzt, was ursprünglich im Anschluss an gemeinsame Besuche von Museen und Ausstellungen mit Freunden und Bekannten diskutiert wurde. Später gewöhnte ich mir zur privaten Reflexion schriftliche Aufzeichnungen an, die meist nach mehreren Tagen anhand von Notizen, Fotos und v.a. Erinnerungen fixiert werden. Was ist hängengeblieben?

Schwerpunktmäßig besuche ich Museen in Mittelfranken, deshalb auch der Titel, aber natürlich werden (am Anfang aus arbeitstechnischen Gründen sogar verstärkt) Museumsbesuche in anderen Gegenden und Städten erwähnt.

Gerd Walther

Ich selbst, 1950 geboren, gehe relativ oft und immer gerne ins Museum. Ein Museumsbesuch muss freiwillig sein, ich muss auch dazu aufgelegt sein. Ich bin kein Museumskritiker, der mit dem Ziel ein Museum besucht, anschließend einige Zeilen zu Papier zu bringen.

 Ab 1984 habe ich nach meinem Studium (Geschichte/Deutsch/Sozialkunde, 1. + 2. Staatsexamen, Teil einer Lehrerschwemme (Gott-sei-Dank)) beruflich in Museen gearbeitet. Zunächst als Musemsführer, ab 1988 war ich mit dem Aufbau und der Leitung eines Museums betraut, dem Rundfunkmuseum der Stadt Fürth.

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Das hat (meist) sehr viel Spaß gemacht, allerdings lernt man schnell auch die Abgründe von Museumsarbeit in der Provinz kennen. Eine 25jährige erfolgreiche Museumsarbeit hat zum Aufbau des größten Rundfunkmuseums im deutschsprachigen Raum geführt mit den in Fürth mit weitem Abstand meisten Besuchern. 2014 bin ich – nach vorherigen heftigen Querelen um die zukunftsfähige Ausstattung des Rundfunkmuseums nach mir – in den Ruhestand gegangen, so dass ich jetzt wieder verstärkt den Blick auf andere Museen richten kann.

 Mit freundlichen Grüßen

 Gerd Walther

 Fürth, 1. September 2014

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