Schreiben 14.8.2015

Nach einem Leserbrief von mir vom 9.8.2015 auf einen Artikel von Volker Dittmar zum Rundfunkmuseum (6.8.2015, siehe hierzu nächste Ausführungen) rief mich Herr Dittmar, den ich über die Jahre als einen solide und profund arbeitenden Journalisten kennenlernte, der versucht, den jeweiligen Themen gerecht zu werden, noch einmal an. Als Ergebnis unseres Telefonats schickte ich ihm am 18.8.2015 folgendes Schreiben:

Hallo Volker,

im Nachdenken über unser Telefonat diese Woche möchte ich noch folgende Ergänzung hinzufügen:

1. Die MitarbeiterInnen hatten die Anweisung, vorhandene Beschädigungen, die sie entdeckten (also nicht nur im Zusammenhang mit Vermietungen), nicht einfach zu beseitigen, sondern fotografisch und kurz schriftlich mit Datum zu dokumentieren bzw. mir die Beschädigungen zu diesem Zweck mitzuteilen.

2. Es existieren also Dokumentationen, die – auch im Hinblick auf mögliche Regressforderungen unsererseits (meines Wissens gab’s die nur 1- 2 mal), in einem Ordner aufgehoben und gesammelt wurden.

3. Dieser Ordner – meines Wissens mit dem Titel ‚Lob/Tadel‘ – wurde zumindest bis zu meinem Ausscheiden im Juni 2013 entweder in meinem Büro oder im Sekretariat aufbewahrt.

4. Die sehr wenigen Schäden wurden unter der Rubrik ‚Tadel‘ eingeordnet, so dass mögliche Schäden, wozu auch grobe Verunreinigungen zu zählen sind, noch nachweisbar sein müssten.

5. Sollten jetzt neue Vorwürfe (z.B. Hygienefragen im Zusammenhang mit Kondomen) auftauchen, so sollte geklärt werden, von wem diese Vorwürfe stammen und könnte gefragt werden, wieso sie entgegen den damaligen Anweisungen nicht schon früher gemeldet/dokumentiert wurden.

Viele Grüße

Gerd Walther

PS Mich langweilt das auch.

Fürth, 14.8.2015